Drei Projekte, drei sehr verschiedene Auftraggeber – und dieselbe Arbeitsweise: erst verstehen, wie ein System funktioniert, dann bauen. Hier sehen Sie, was jeweils das Problem war, was ich konkret gemacht habe und was dabei herausgekommen ist.
GuDeMa – vom Framer-Prototyp zur eigenständigen WordPress-Plattform
Ein Netzwerk aus Händlern, Herstellern und Dienstleistern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und China braucht eine Website, die mitwächst, mehrsprachig ist und vom eigenen Team gepflegt werden kann.
Ein früherer Entwickler hatte die Seite in Framer vorgebaut. Übersetzungsdienst und Automatisierung (n8n) liefen dort über Zusatzdienste, deren laufende Kosten für ein wachsendes Netzwerk zu hoch wurden. Hosting, E-Mail und Angebot waren auf mehrere Anbieter verteilt.
Das Projekt aus Framer herauslösen und als natives WordPress-Theme neu aufbauen – mit allen bestehenden Funktionen, aber so, dass das GuDeMa-Team Inhalte selbst bearbeiten kann. Hosting, E-Mail und Leistungsangebot sollten unter einem Dach zusammenlaufen.
Neuaufbau als eigenes Gutenberg-Theme auf Basis des bestehenden Designs, mit Kategorien von Holzprodukten über Projektimport bis Gesundheit & TCM, Partnerseiten, Neuigkeiten-Leiste und sechs Sprachen. Für den Verkauf habe ich ein Modell vorbereitet, bei dem „Kaufen“ direkt in den Shop des jeweiligen Herstellers führt, statt einen eigenen Checkout aufzubauen.
Alle Funktionen der Framer-Version laufen nativ in WordPress, die erste Version ist live, und die Kosten für Zusatzdienste sind entfallen. Das Team pflegt Inhalte selbst im Editor; neue Kategorien und Seiten kommen ohne Neuprogrammierung dazu.
Meine Rolle: Konzeption, Migration und laufende Weiterentwicklung. Inhalte entstehen gemeinsam mit dem GuDeMa-Team. Gebaut in einem KI-gestützten Workflow – die Entscheidungen, die Kontrolle und die Feinarbeit liegen bei mir.
Bibel-Wahrheit – eine Plattform für einen unabhängigen Autor
Ein unabhängiger Bibelforscher will seine Texte veröffentlichen, ohne sich selbst mit Technik beschäftigen zu müssen. Ich übernehme den kompletten digitalen Teil.
Der Autor lebt im Ausland, liefert regelmäßig neues Material und möchte sich ausdrücklich nicht in die Seitenbearbeitung einarbeiten. Die erste Version lief in einem Website-Baukasten, der für wachsende Textmengen und Übersetzungen an Grenzen stieß.
Eine ruhige, gut lesbare Plattform für lange Texte, die Inhalte des Autors schnell und sauber veröffentlicht – mit klaren gestalterischen Vorgaben und ohne den austauschbaren Baukasten-Look.
Neuaufbau in WordPress mit warmen Pastelltönen und Landschaftsmotiven aus Israel, Themenstruktur, Blog und Download-Bereich, Sprachauswahl und einer Darstellung, die Übersetzung und Originaltext nebeneinander zeigt. Dazu kommen Pflege, Rechtliches und die Unterlagen des Autors wie Lebenslauf und Vertragsdokumente.
Der Autor schickt Material per Telefon und Mail, ich setze es um – er muss keine einzige Zeile Technik anfassen. Die Seite ist werbefrei, schnell und so gestaltet, dass die Texte im Mittelpunkt stehen.
Meine Rolle: komplette technische und redaktionelle Betreuung, Gestaltung und Umsetzung. Die Texte stammen vom Autor.
D.P. Media – ein eigenes Theme statt Baukasten
Die Seite, auf der Sie gerade sind: Beratung, Publizistik und Portfolio unter einem Dach, gebaut auf einem selbst entwickelten Designsystem.
Ein Beratungsangebot, ein Lesesaal mit Analysen und Artikelreihen, Portfolios und Workshops – das passt in kein Standard-Theme, ohne dass es nach Vorlage aussieht.
Ein eigenes Designsystem und ein Theme, das Leistungen, redaktionelle Inhalte und Arbeitsproben sauber trennt und trotzdem wie aus einem Guss wirkt.
Eigenes WordPress-Theme im Stil „Neo Art Déco Noir“ mit integriertem Übersetzer, Anfrage- und Workshop-Formularen, Artikelreihen mit eigener Reihenfolge, Themenarchiv, Portfolio-Seiten und einem geschützten Archivbereich.
Ein unverwechselbarer Auftritt, den ich selbst ohne Agentur erweitere: neue Reihen, Portfolios und Formate entstehen direkt im Theme.
Meine Rolle: alles – Konzept, Design, Entwicklung und Inhalte.
Sie haben ein System, das nicht rund läuft?
Ob Website-Umzug, Automatisierung oder der sichere Einsatz von KI im Betrieb: Ich schaue mir zuerst an, wie es heute funktioniert – und baue dann, was wirklich gebraucht wird.


